BLS - Bunte Liste Schlitzerland

 Bürgernah - Unabhängig - Nachhaltig - Tolerant

Über uns - Die Bunte Liste Schlitzerland - BLS

Die Bunte Liste Schlitzerland (BLS) ist keine Partei sondern eine unabhängige Wählergruppe, die für eine nachhaltige und sozial gerechte Kommunalpolitik steht. Dafür setzen wir uns ein, seit wir 2011 erstmals in das Schlitzer Stadtparlament eingezogen sind! 10,7 % der Wählerinnen und Wähler haben uns damals ihr Vertrauen geschenkt und uns mit 3 von 31 Stadtverordneten in das Stadtparlament entsandt.

Seitdem reden wir mit, streiten wir mit und versuchen neue Impulse zu setzen, auf der Grundlage unserer Vorstellungen von ökologisch ausgerichteter und sozial gerechter Politik. In diesem Sinne haben wir in den vergangenen über 4 Jahren zu den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung über 65 Anträge gestellt. Darüber hinaus stellte die Fraktion über 40 Anfragen an Magistrat und Verwaltung.

Mitgliedschaft

Wir sind keine Partei oder ein eingetragener Verein. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit unseren Zielen konform gehen, bieten wir die Möglichkeit, bei uns aktiv mitzumachen und so selbst am politischen Geschehen in Schlitz und im Schlitzerland teilzunehmen. Treten Sie mit uns in Kontakt.

Geschichte der BLS

Nachdem die Bunte Liste Schlitzerland (BLS) zum Jahresbeginn 2011 als ökologische und soziale Alternative zu den etablierten Parteien in der Schlitzer Stadtverordnetenversammlung gegründet worden war, wurden wir auf Anhieb mit 10,7% der Stimmen und 3 von 31 Sitzen zur drittstärksten Kraft des Stadtparlamentes, deutlich vor der FDP.

Natürlich hatten wir als neue kleine Gruppe mit wenig politischer Erfahrung einen schweren Stand gegenüber den großen etablierten Fraktionen von CDU und SPD. So waren wir beispielsweise sehr enttäuscht, dass die Koalition aus CDU und FDP mit ihrer Ein-Stimmen-Mehrheit nicht bereit war, im Rahmen einer kooperativen Kommunalpolitik der BLS einen Sitz im Magistrat einzuräumen, im Gegensatz zur deutlich kleineren FDP.

Dennoch haben wir versucht, mit kreativen Vorschlägen dazu beizutragen, neue Wege und Perspektiven zu eröffnen, z.B. für eine phantasievollere Gestaltung unserer Stadt oder durch die Beteiligung an Klimaschutzprogrammen, und dabei immer unsere Grundsätze für eine sozial gerechte und nachhaltige („grüne“) Politik berücksichtigt. Viele unserer Vorschläge wurden von der CDU/FDP-Mehrheit im Stadtparlament leider abgelehnt. Einige konnten aber in die Tat umgesetzt werden.

So wurde der Frühlingsmarkt im Jahr 2015 schon zum dritten Mal mit großem Erfolg durchgeführt. Zuletzt haben sich sogar viele Geschäfte mit einem verkaufsoffenen Sonntag angeschlossen. Auch die Erweiterung des Weihnachtsmarktes und die erstmalige Durchführung eines Museumsfestes in diesem Jahr gehen auf Initiativen der BLS zurück. Leider kamen unsere Vorschläge zu einer besseren und sichereren Verkehrsführung im Bereich Bahnhofstraße-Herrngartenstraße nicht zum Zuge, genauso wenig wie unsere Initiativen zur besseren Anbindung der Ortsteile an den Öffentlichen Personennahverkehr.

Auch hatten wir andere Standorte für die Windkraftanlagen vorgeschlagen, die die Menschen im Schlitzerland genauso wenig belastet hätten wie die jetzigen, aber einen weniger schweren Eingriff in die Natur bedeutet hätten. Unser hartnäckiges Bohren zur Sicherstellung des Badebetriebes am Pfordter See  war jedoch von Erfolg gekrönt. Das gilt auch für unser Drängen, die Rekonstruktion eines Fulda-Altarmes  jetzt komplett mit Landesmitteln durchzuführen und nicht zu warten, bis wir dafür Eigenmittel der Stadt einsetzen müssen.

Wir konnten auch erreichen, dass Schlitz der Initiative des Landes Hessen „100 Kommunen für den Klimaschutz“ beigetreten ist, mit dem Ziel, einen Aktionsplan zum Einsparen von Energie, zur efffizienten Nutzung von Energie und zum Ausbau erneuerbarer Energien zu entwickeln. Auch auf unsere Initiative hin sind die Stadtwerke Schlitz gehalten, ihren Strombezug aus regenerativen Energiequellen deutlich zu erhöhen.

Nicht erfolgreich waren dagegen unsere Vorschläge zur Einsparung von Haushaltsmitteln. So hätten unsere Vorschläge beispielsweise zum Haushalt 2013 zu einer Verringerung der Kreditaufnahme um fast 100.000 € geführt. Nachhaltigkeit hat nicht nur einen ökologischen Sinn, sondern auch einen ökonomischen!

Unsere Ziele - Was uns für die nächsten 5 Jahre wichtig ist:

Sparsamer Umgang mit Haushaltsmitteln

  • Arbeitsgruppe aller Fraktionen, die gemeinsam Einsparmöglichkeiten im Haushalt prüft

Stadtentwicklungsplan

Aktuelles  Entwicklungskonzept  für  das  gesamte Schlitzerland  entwickeln  und  umsetzen,  u.a.  mit folgenden Punkten:

  • Landschaftsentwicklung und -pflege
  • Gewerbegebiete  mit  moderner  Infrastruktur (unbedingt schnelles Internet)
  • Entwicklung der Ortsteile (u.a. DGHs beleben)

 Belebung der Innenstadt durch

  • Mehrgenerationenhaus  z.B.  in  den  Gebäuden des gräflichen Seniorenstiftes
  • Haus Hindenburgstraße 16 erhalten und nutzen
  • kleines Touristen-, Kunst- und Kulturzentrum im Bereich Bahnhofstraße/Ringmauer (Nutzung eines  leerstehenden  Geschäftes)  als  erster Schritt zur Belebung dieses Bereiches
  • öffentliche  Nutzung  des  Brauereiteichgeländes und des angrenzenden Freigeländes

Tourismus

  • Gezielte Werbung für Ortsteile und Verbesserung deren touristischer Infrastruktur
  • Informationsterminal

Fairtown

  • Bei Auftragsvergaben soziale, ökologische und umweltbezogene Anforderungen stellen
  • Bei  eigenen  Veranstaltungen  der  Stadt  bevorzugt Produkte aus fairem Handel einsetzen

Verbesserung der Wohnsituation

  • Bezahlbarer  Wohnraum  für  junge  Familien, Senioren,  Behinderte,  betreutes  Wohnen,  ggf. mit Einsatz öffentlicher Mittel

Mobilität

  • Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Ortsteile und der Kernstadt
  • Verbesserung  der  Verkehrssituation  in  den Ortsteilen und der Kernstadt (Bahnhofstraße)

Nachhaltige Kommunalpolitik

  • Das  Konzept  der  „100  Kommunen  für  den Klimaschutz“  ernsthaft  weiterentwickeln,  um Energie einzusparen, sie effizient zu nutzen und erneuerbare Energien auszubauen
  • den Strombezug der Stadtwerke aus regenerativen Energiequellen weiter erhöhen
  • Wertstoffe  in  deutlich  größerem  Umfang  als bisher sammeln (Zusammenarbeit mit ZAV)

Gesundheitswesen

  • Ärztliche Versorgung im Schlitzerland sichern
  • Möglichkeit eines Ärztehauses prüfen

Was  uns  immer  wichtig  war  und  auch  weiter wichtig sein wird:

  • Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Förderung der Vereinsarbeit
  • Feuerwehr
  • Senioren
  • Jugendarbeit
  • und Vieles mehr

Dies  alles,  liebe  Wählerinnen  und  Wähler,  geht nicht ohne Sie. Wenn Sie unseren Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste 6 am 6. März Ihre Stimme geben, werden wir mit engagierter kommunalpolitischer Arbeit DANKE sagen!

Über unsere weiteren, zahlreichen Ziele informieren wir  Sie  nicht  nur  in  Beiträgen  im  Schlitzer Boten sondern auch gerne in unseren öffentlichen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!